Stefanie Helbig
Freie Landschaftsarchitektin

Gartendenkmal

Gutspark Horst

Inmitten einer Feldlandschaft liegt versteckt im Nordosten Brandenburgs die Gutsanlage Horst. Auf engstem Raum sind hier Bauten der Renaissance bis zum Neoklassizismus vereint, die einen Exkurs in die Geschichte vom Rittersitz bis zum volkseigenen Gut erlauben. Alle Bestandteile sind noch vorhanden: die Ruine des Schlosses, die Gutskapelle, das Barockherrenhaus mit Gutshof sowie der Park und die Berufsschule. Auch wenn die bauliche Substanz einiger Gebäude sehr schlecht ist, gehört das Ensemble zu den wenigen märkischen Gutsanlagen, die eine stete Entwicklung vom Mittelalter bis in das 20. Jahrhundert nachweisen können.

Bilzsanatorium Radebeul

Inmitten der Radebeuler Weinbaulandschaft liegt das Bilzsanatorium, welches nach wechselvoller Geschichte im Jahre 2007 zu einer gehobenen Wohnanlage umgestaltet wurde. Auf einem sehr anspruchsvollen Steilhanggelände galt es neue Nutzungen, wie beispielsweise Mietergärten mit Terrassen behutsam in den Bestand einzufügen und bestehende Qualitäten, wie ein hoher Laubbaumbestand und vorhandene Brunnen- und Treppenanlagen zu bewahren. 

Burgberg Meißen 

Meißens Stadtbild wird durch den Burgberg mit der Albrechtsburg geprägt. Auf seiner Südseite wurde um 1830 Wein angebaut. Gemeinsam mit der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt und dem Ingenieurbüro Vogel entwickelte Bender Freiraumplanung ein Umweltbildungsprojekt mit dem Ziel der Wiederaufrebung von ca. 700 Rebstöcken und der Wiederanlage von Terrassen und Trockenmauern an historischer Stelle. Mit dem Projekt soll ein Beitrag zur Wiederherstellung und Erhaltung des kulturellen Erbes der Weinbaulandschaft im Elbtal geleistet werden. 

Mietergarten Radebeul

Die vorhandenen Fußwege des Mietergartens in Radebeul aus wassergebundenem Wegebelag wurden rund um das Gebäude erneuert und die bereits bestehenden Pflanzflächen wurden dementsprechend aufgewertet.

Stägehaus Schönwalde

Das Stägehaus erhielt seinen Namen von der ansässigen Familie Stäge, die fast 300 Jahre im typischen märkischen Mittelgangflurhaus lebte und wirtschaftete. Noch heute ist die original Schwarze Küche in den neu eingerichteten Museumsräumen zu bewundern. Gäste schätzen gerade den Aufenthalt im Freien und genießen hier die frisch gestampfte Butter und das dampfende Landbrot aus dem Holzbackofen. Konzipiert wurde ein einheitlich gestalteter Museumsgarten, in dem Beete mit traditionellen Bauernstauden und einem Geschichtspfad interessante Akzente setzen.